Warum oder Weas genau wiss´n wü: |
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| Herz-Kreislaufsystem | ![]() |
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Aufgaben Das Herz-Kreislaufsystem (HKS) ist ein „Transportorgan“ des menschlichen Körpers. Das Herz ist die zentrale Pumpe, die Blutgefäße sind die Transportwege und das Blut ist das Transportmittel. Alles, was im Körper verteilt werden soll, wird mittels Blut transportiert. Außer Sauerstoff und Kohlendioxid werden im Blut zahlreiche andere Stoffe transportiert: Wasser, Nährstoffe und deren Abbauprodukte, Hormone, Abwehrstoffe und nicht körpereigene Stoffe (Medikamente, Dopingmittel, Krankheitserreger usw.) 2.) Regulation Die Erhaltung von konstanten Verhältnissen für die Körperfunktion (Wärmeregulation und Wasserhaushalt, Blutdruck, Säuregrad, Blutumverteilung) 3.) Abwehrfunktion Die Abwehr von Krankheitserregern erfolgt über im Blut herbei-transportierte Abwehrstoffe. 4.) Blutgerinnung Bei Verletzungen kommt es immer auch zu Schäden an den Blutgefäßen und damit zu Blutungen. Blutgerinnung verschließt verletzte Gefäße und stoppt die Blutung. Anatomie des Herzens Das Herz als zentrales Pumporgan liegt im Brustkorb hinter dem Brustbein, zwischen den beiden Lungenflügel etwas links von der Mitte im Mittelfellraum. Das Herz liegt unten am Zwerchfell auf. Die Herzgröße entspricht ungefähr der geballten Faust und hat ein Gewicht von circa 300g. Das Herz ist vom Herzbeutel umhüllt, der mit wenigen Tropfen Flüssigkeit gefüllt ist und ein reibungsloses Gleiten des Herzmuskels (quergestreifte Muskulatur) ermöglicht. Das Herz hat ein eigenes Blutgefäßsystem (= Herzkranzgefäße), das den Herzmuskel ernährt und erhebliche Leistungsreserven bei der Versorgung des Herzmuskels besitzt. Wenn aber diese Kranzgefäße durch Kalkablagerungen oder Blutgerinsel verlegt werden, kann es zu einem plötzlichen Sauerstoffmangel im Herzmuskel kommen und Herzmuskelzellen sterben ab (=Herzinfarkt). Das Herz entnimmt sich aus dem geförderten Blut etwa 1/20 des Blutes und versorgt damit über die Herzkranzgefäße die eigene Muskulatur. Das Herz ist ein Muskel, der vier Hohlräume umschließt. Von der rechten Kammer geht die Lungenarterie und von der linken Kammer die Hauptschlagader (Aorta) vom Herzen weg. In den rechten Vorhof mündet die obere und die untere Hohlvene und in den linken Vorhof die Lungenvene. (Das rechte Herz – eine Art Niederdruckpumpe – saugt das venöse, CO2 reiche Blut aus dem Körper an und pumpt es in die Lunge. Das linke wiederum, bekommt das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge und pumpt es mit hohen Druck über die Körperschlagader in die Peripherie. Herzklappen, Segel- und Taschenklappen (Ventrikel) sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließen kann. Die Herzklappen arbeiten nach dem Prinzip eines Ventiles. Je eine Herzklappe liegt zwischen den Vorhöfen und den Kammern. Die anderen beiden Herzklappen liegen am Beginn der von den Kammern abgehenden Arterien. Physiologie des Herzens Der linke Herzteil muss die Pumparbeit für den viel größeren Körperkreislauf leisten, während der rechte Herzteil nur den kleinen Lungenkreislauf überwinden muss. Desshalb ist der linke Herzmuskel doppelt so muskelstark wie der Rechte. Ein Herzschlag besteht aus zwei Phasen und dauert nicht ganz eine Sekunde. Um die Transportfunktion des Blutes und damit das Leben Tag und Nacht aufrecht zu erhalten, muss das Herz ungefähr 100.000 mal am Tag schlagen (70/min x 60 = 4200/h x 24h = 100.800/Tag) Die Vorhöfe sammeln das Blut, das zum Herzen zurückströmt. Die erschlaffte Muskulatur der Herzkammern nehmen das in den Vorhöfen gesammelte Blut auf. Die Phase der Erschlaffung des Herzmuskels und die gleichzeitige Auffüllung der Kammern mit Blut nennt man Auffüllphase (=Diastole). Die Kammern leisten die eigentliche Pumparbeit, um das Blut in den Körper zu transportieren. Durch Zusammenziehen (=Kontraktion) des Herzmuskels wird das in den Kammern befindliche Blut in die Blutgefäße hineingepresst. Die auf eine Auffüllphase folgende Kontraktion des Herzmuskels mit Auswurf des Blutes nennt man Auswurfphase (=Systole). Der Blutauswurf aus dem Herzen erfolgt stoßweise und schwankt zwischen zwei Extremen: Während der Systole herrscht in den großen Arterien ein maximaler Blutdruck, den wir an den Schlagadern als systolischer Blutdruck messen können. Die Spitze dieser systolischen Druckwelle können wir an den Schlagadern als Puls tasten. Während der Diastole wird kein Blut aus dem Herzen ausgeworfen. Durch die Elastizität der großen Schlagadern wird jedoch der Blutfluss in den Gefäßen während der Diastole bis zur nächsten Systole aufrechterhalten. Der Blutdruck ist jedoch während der Diastole niedriger als in der Systole (=diastolischer Blutdruck). Der Blutdruck wird als RR (nach dem Arzt Riva Rocci) mit zwei Werten angegeben (z.B.: RR 120/80mm Hg ? Hg steht für den Druck = Quecksilber, 1/6 bar). Der erste Wert entspricht dem höhern systolischen und der zweite Wert dem niedrigeren diastolischen Blutdruck. Diese hohen Druckwerte gibt es nur in den Arterien des Körperkreislaufes, in den Venen des Körperkreislaufes strömt das Blut gleichmäßig mit einem Druck von ca. 5mm Hg zum Herzen zurück. Das Blut im Körperkreislauf kommt durch Saugwirkung (=Unterdruck im Herzen) zum Herzen zurück. Der Blutdruck ist eine individuelle Größe und abhängig vom Lebensalter. Um die volle Leistungsfähigkeit zu garantieren, muss sich der Blutdruck in einem gewissen Rahmen halten. Der Blutdruck wird normalerweise in Ruhe gemessen, bei Belastung steigt er an. Die Steuerung des Herzmuskels ist unserem Willen nicht unterworfen (=unwillkürlich). Im Gehirn giebt es ein Herz-Kreislaufzentrum das auf Reize (z.B.: körperliche Belastung, psychische Erregung, Temperatur, usw) reagiert und die Pumparbeit des Herzens und den Blutfluss in den Gefäßen dem Bedarf anpasst. Der Herzmuskel gibt sich selbst Impulse für die Kontraktion mit einem eigenem Reizbildungszentrum (Atrioventrikularknoten = AV-Knoten sowie Sinusknoten) welche im Muskel liegt (autonome Herzerregung). Das Herz-Kreislaufzentrum gleicht lediglich diese Herzfrequenzen dem aktuellen Bedarf an. Beim Ausfall dieser beiden Zentren kann der Herzmuskel die Herzaktionen trotzdem aufrechterhalten (= dreifache Absicherung gegen Herzstillstand). Bei einem Herzstillstand würde der Körper nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Am empfindlichsten auf Sauerstoffmangel reagieren die Nervenzellen. Es kommt innerhalb von Minuten zum Tod durch Gehirnversagen. Lebensnotwendige Zentren im Gehirn haben ihre Funktion wegen Sauerstoffmangel unwideruflich eingestellt.
1.) Herzfrequenz (Hf) Die Herzfrequenz sind die Herzschläge pro Minute (in Ruhe: 2.) Schlagvolumen (SV) Das Schlagvolumen ist die Blutmenge, die während einer Systole aus dem Herzen ausgeworfen wird. Das SV in Ruhe beträgt ungefähr 75mml und nimmt bei Belastung zu (bei Ausdauersportlern bis zu 200mml). 3.) Herzminutenvolumen (HMV) Das HMV ist diejenige Menge an Blut, die vom Herzen in einer Minute in den Körper gepumpt wird. Das HMV errechnet sich aus SV x Hf (z.B.: 70 Schläge x 75mml = ungefähr 5 Liter/min.) in Ruhe. 4.) Der Blutdruck (RR) Der Blutdruck ist keine leistungsdiagnostisch wichtige Größe, obwohl er bei Belastung ansteigt. Wichtig ist nur, eine krankhafte Erhöhung in Ruhe oder Belastung auszuschließen. Anpassungserscheinungen des Herzens an erhöhten Sauerstoffbedarfes Kurzfristige Anpassung Bei Belastung (=gesteigerter Sauerstoffbedarf) reagiert das Herz mit Erhöhung des HMV. Es wird mehr Sauerstoff dem Körper angeboten. Langfristige Anpassung Beim systematischen Ausdauertraining kommt es zu einer langfristigen Anpassung des Herzmuskels an einen erhöhten Sauerstoffbedarf der Muskulatur. 1.) Morphologische Anpassung Die Größen- und Dickenzunahme des Herzmuskels geschieht durch Hypertrophie. Das Herzvolumen kann bis auf das Doppelte zunehmen, da es zu einer harmonische Erweiterung aller vier Herzhöhlen kommt spricht man auch von einer Herzerweiterung (= Dilatation) 2.) Funktionelle Anpassung Die funktionelle Anpassung ist eine direkte Folge der Hhypertrophie in Kombination mit der Dilatation. Der kräftigere Herzmuskel bewirkt eine enorme Leistungssteigerung des Herzens. Bei maximaler Belastung steigt das HMV des hochtrainierten Leistungssportlers bis auf das Doppelte gegenüber des max. HMV des Untrainierten an (HMV max. bis 40l/min).
In Ruhe
Bei max. Belastung
Die langfristige Anpassung des Herzens beim Ausdauertraining nennt man Sportherz. Das Sportherz ist somit eine leistungsfähige, trainingsbedingte Anpassung und keineswegs ein durch Sport geschädigtes Organ (wie immer noch gelegentlich fälschlicherweise behauptet wird!).
Die Blutgefäße sind die Transportwege des Herz-Kreislaufsystemes. Man unterscheidet zwei verschiedene Kreisläufe. Der funktionelle Gesamtkreislauf besteht aus dem Körper- und Lungenkreislauf die in Serie geschaltet sind. 1.) Der Körperkreislauf Der große Kreislauf ist der eigentliche Versorgungskreislauf des Körpers. Durch ihn gelangen der Sauerstoff und die Nährstoffe über das Blut zu den einzelnen Zellen des Körpers. Von den Haargefäßen fließt das sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Blut über kleinste Venen bis zu den Hauptvenen. Die Venen entsprechen in der Größe ungefähr den Arterien und verlaufen gemeinsam mit ihnen durch den Körper. Das Blut fließt in den Venen, konträr zu den Arterien, zum Herzen zurück. Die Hauptvenen münden in eine obere und untere Hohlvene. Die Hohlvenen entsprechen in ihrer Größe der Hauptschlagader und münden direkt in den rechten Vorhof. Damit ist der Körperkreislauf geschlossen. 2.) Der Lungenkreislauf Der kleinere Kreislauf ist für den Gasaustausch der Äußeren Atmung verantwortlich. Der Lungenkreislauf beginnt bei der rechten Kammer und endet im linken Vorhof. Die Lungenarterien beginnen an der rechten Kammer und ziehen direkt in die Lunge, wo sie sich nach kurzem Verlauf aufzweigen. Die Arterien des Lungenkreislaufes leiten das sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Blut vom Herzen weg zu den Lungenbläschen. Die Lungenbläschen (=Alveolen) sind von einem dichten Gefäßnetz (=Lungenhaargefäße) überzogen. Nach der Füllung der linken Kammer aus dem linken Vorhof beginnt der Körperkreislauf. Das Blut wird von der linken Kammer wieder in den Körper gepumpt. Der funktionelle Gesammkreislauf ist nun geschlossen. ACHTUNG: Die Lungenarterien enthalten sauerstoffarmes, die Lungenvenen sauerstoffreiches Blut! 3.) Die Schlagadern Die Hauptschlagader (=Aorta) kommt aus der linken Herzkammer und liegt im Brust- und Bauchraum. Von der Hauptschlagader im Brustraum gehen zwei Halsschlagadern (versorgen Kopf und Gehirn) und je eine Armschlagader für den rechten und linken Arm ab. Kleinere Gefäße der Brustschlagader versorgen die Organe des Bauchraumes. Von der Hauptschlagader des Bauchraumes zweigen sich zwei Beckenschlagadern für das rechte und linke Bein ab. Kleinere Gefäße der Bauchschlagader versorgen, so wie im Brustraum, die Organe des Bauchraumes.
Im Niederdrucksystem (=venöser Teil des Körperkreislaufes und ganzer Lungenkreislauf) befinden sich 75% des gesamten Blutvolumens. Dies hat große Bedeutung bei der Blutvolumenregulation. Kurzfristige Anpassung der Gefäße an den erhöhten Blutbedarf Der Mechanismus der Blutumverteilung ist ein kurzfristiger Anpassungsmechanismus der Gefäße. Die Blutzufuhr zum beanspruchten Organsystem wird bei Bedarf gesteigert, gleichzeitig bei den anderen Organsystemen aber gedrosselt. Diese Mehrdurchblutung in einem Organ geht zu Lasten der andern Organsysteme (z.B.: der Verdauungsorgane). Umgekehrt ist die verminderte Leistungsfähigkeit nach einer reichhaltigen Nahrungsaufnahme durch Umleitung des Blutes zu den Verdauungsorganen bedingt. Dieser Anpassungsmechanismus ist notwendig, da das Blutvolumen begrenzt ist und daher das Blut an die Stelle des höchsten Bedarfes gelenkt werden muss. Langfristige Anpassung der Gefäße an erhöhten Blutbedarf Die Gefäße bilden als langfristigen Anpassungsmechanismus neue Haargefäße aus, die eine bessere Blutversorgung und damit bessere Sauerstoffversorgung in den trainierten Organen bewirken (z.B.: Muskulatur wird besser durchblutet). Durch die Zunahme des Gesamtgefäßquerschnittes nimmt der Widerstand im großen Kreislauf ab. Das Blut 1.) Anatomie des Blutes Das Blut ist das Transportmittel, das in den Gefäßen fließt. Es besteht aus der Blutflüssigkeit und den im Blut schwimmenden Blutzellen. Blutzellen (=Blutkörperchen) machen ungefähr 40% des Blutvolumens aus. Die gesamte Blutmenge beträgt 1/13 des Körpergewichtes (fünf bis sechs Liter Blut). 2.) Physiologie des Blutes Das Blut erfüllt eine Reihe wichtiger Aufgaben: 1.) Gastransport Sauerstoff und Kohlendioxid werden im Blut transportiert. Die roten Blutkörperchen spielen für den Sauerstofftransport im Blut eine zentrale Rolle. 2.) Stofftransport Außer Sauerstoff und Kohlendioxid transportiert das Blut alle Stoffwechselprodukte (z.B.: Nährstoffe, Hormone, Vitamoine, Medikamente, Abbauprodukte usw.) 3.) Infektionsabwehr Die weißen Blutkörperchen gehören zum Abwehrsystem des Körpers gegen Krankheitserreger. 4.) Blutgerinnung Bei Verletzungen schließen sich die eröffneten Gefäße selbständig durch die Blutgerinnung (Ausnahme große Gefäße). Dies ist die Voraussetzung für die Wundheilung und verhindert gleichzeitig ein Ausbluten des Körpers. 5.) Pufferung Die Pufferung ist die Konstanthaltung des Säuregrades im Körper. Da bei einer auch nur geringfügigen Änderung des Säuregrades im Blut die Zellen nicht mehr arbeiten können, müssen Säuren und Basen, die dem Körper zugeführt werden oder im Stoffwechsel entstehen, sofort ausgeglichen werden. 6.) Wärmeregulation Die Konstanterhaltung der Körperwärme ist eine Voraussetzung für ein Funktionieren der Lebensfunktionen. Unabhängig von der Außentemperatur ist der Körper in einem sehr weiten Bereich in der Lage, seine Körpertemperatur konstant um die 37 Grad Celsius zu halten. 7.) Wasserhaushalt Der Körper besteht zu 60% aus Wasser. Das Blut versorgt die Zelle mit dem lebensnotwendigen Wasser. Der gesamte Kreislauf funktioniert nur bei einem bestimmten Mindestvolumen an Wasser. Die täglichen Wasserverluste müssen daher exakt ausgeglichen werden. Kurzfristige Anpassung des Blutes Die kurzfristige Anpassung des Blutes besteht in der Pufferkapazität des Blutes bei Belastung. Die anfallende Milchsäure bewirkt in einem sehr breiten Bereich keine wesentliche Änderung des Säuregrades des Blutes durch die vorhandene Pufferkapazität. Langfristige Anpassung des Blutes Die Gesamtblutmenge nimmt ohne wesentliche Veränderung der Blutzusammensetzung zu (=Hyperphosie des Blutes). Dadurch nimmt als Folge auch die Sauerstofftransportkapazität des Blutes zu. Literaturempfehlungen: ——————————————————— zum Seitenanfang
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| Die Muskulatur | ![]() |
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Arten der Muskulatur – Unterscheidungsweisen
Nach der Ansteuerung:
Nach Aufbau:
Nach Bauert und Aussehen:
Nach Problemstellungen:
Nach Arbeitsweisen:
Aufbau eines Muskels Aktinfasern und Myosinfasern = Myofibrille Myofibrillen und Z-Scheiben = Myofilament Mehrere Myofilamente = Muskelfaser Mehrere Muskelfasern = Muskel
Wie arbeitet ein Muskel
Aktinfasern werden zwischen Myosinfasern gezogen = der Muskel wird kürzer! In seine Ursprungslänge wird der Arbeitsmuskel durch Verkürzung seines Gegenspielers gebracht. Daraus ergibt sich: will ich einen Muskel entspannen, oder gar länger machen, muss ich DEHNEN! Sein Brennstoff ist das ATP – AdenosinTriPhosphat
Streckerschlinge Wadenmuskulatur (M soleus u. M gastrocnemius) Kniegelenksstrecker (M Quadrizeps femoris) Rumpfmuskulatur (Rückenstrecker = 4 Hauptmuskel, zusammen Mm erector spinae) Brustmuskulatur (M pectoralis major) Ellbogenstrecker (M trizeps brachii)
Beugerschlinge Schienbeinmuskulatur (M tibialis anterior) Kniegelenksbeuger (M bizeps femoris) Rumpfmuskulatur (Bauchmuskeln = 4 Hauptmuskel M rectus abdominis, M obliquus externus abdominis, M obliquus internus abdominis, M transversus abdominis) Breite Rückenmuskulatur (M latissimus abdominis) Ellbogenbeuger (M bizeps brachii)
Verbindung Muskel gehen immer mindestens über ein Gelenk! Muskel sind mit Sehnen an Knochen angewachsen! Muskel wachsen schneller (werden schneller kräftig) als Sehnen! Muskel brauchen nach einem Training Erhohlungszeit um sich anzupassen – und diese ist von Muskel zu Muskel unterschiedlich.
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| Energiebereitstellung | ![]() |
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Im Sinne des Verständnisses für das Ausdauertraining ist die Unterscheidung nach Art der Energiebereitstellungam Geeignetsten. Energiegewinnung ohne O2 (hochintensive Belastung) – anaerobe Ausdauer
Arten der Energiegewinnung Die Grundlage jeder Bewegung ist die Muskelarbeit Im Körper stehen dafür bereit: Im Muskel selbst: In diversen Depots:
E n e r g i e g e w i n n u n g ATP aus Glykogen ohne O2 Vorteil: schnell verfügbar ATP aus Glykogen mit O2 Vorteil: Abfallprodukt CO2 und Wasser = leichter abbaubar ATP aus Fett Vorteil: nahezu ewig vorhanden
Zeitbereiche mit dominanter Energiebereitstellung:
< 10 sec. : Phosphatspeicher 25 sec. bis ca. 2 min.: Glykose dominiert, aerober Glykogenabbau beginnt 2 - 10 min.: aerobe Glykogenverwertung dominiert >10min.: aerob: Glykogenverbrennuung 45 - 60 min.: steigende Fettverbrennung
Häufige Begriffe: Aerobe Schwelle: Diese Schwelle kennzeichnet die Grenze, ab der Laktat ins Blut übergeht und sich dort aufbaut. Grenzwert +/- 2mmol/l
Laktat Steady-State (Laktatgleichgewicht): Anhäufung und Abbau von Milchsäure halten sich die Waage Anaerobe Schwelle: Ist der Punkt des maximalen Laktat steady-state Grenzwert +/- 4mmol/l ——————————————————— zum Seitenanfang |
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Die Wirbelsäule ist eine doppel-S-förmig gekrümmte Knochen-Bandscheiben Konstruktion, die im funktionellen Zusammenspiel mit ihrer Bebänderung und Muskulatur die aufrechte Haltung ermöglicht.
Ihre Aufgaben sind:
Noch ein paar Hard-Facts gefällig? sie besteht aus 7 Halswirbel
Verbunden werden die Wirbelkörper durch längs verlaufende, straffe Bänder. Sie, nämlich ihre liebe Wirbelsäule, fungiert dabei, wie gesagt ihr ganzes Leben lang, als Stoßdämpfer. Ein Beispiel für schlechtes Behandeln gefällig? |
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Kommt es nun durch übermäßige sportliche oder sonstige Druck- oder Scherbelastung zu Verschleißerscheinungen, und dadurch zu einer Höhenabnahme der Bandscheibe, dann führt dies zu einem Nachlassen in der Spannung des Längsapparates und somit zur Lockerung des Bewegungssegmentes – voila, der Bandscheibenvorwölbung, oder gar dem Bandscheibenvorfall sind Tür und Tor geöffnet. Aber dem passiven Teil unseres Bewegungsapparates hat der Konstrukteur einen aktiven beigegeben - unsere Muskulatur. |
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Und genau hier fängt der Job der Rückenschule an – diese Muskulatur in ihrer Arbeitsweise funktionell zu perfektionieren und zu kräftigen!! Für die, die es ganz genau wissen wollen – von welchen Muskeln vorrangig sprechen wir hier: |
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Muskulus rectus abdominis Muskulus obliquus externus abdominis Muskulus obliquus internus abdominis und Muskulus transversus abdominis helfen da auch gewaltig mit, sind aber von außen nicht zu sehen! Die Rückenmuskulatur Die eigentliche Rückenmuskulatur, um die es in der Rückenschule hauptsächlich geht, ist die so genannte autochthone Rückenmuskulatur. Muskulus erector spinae (Rumpfaufrichter).
Dieses Muskelkorsett erst ermöglicht es der Wirbelsäule ihrer Aufgabe nachkommen zu können! |
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WEINEK J. - "Sportanatomie", Perimed Fachbuchsverlagsges., Erlangen ——————————————————— zum Seitenanfang :
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